Vor- und Nachteile der Trennkost Diät

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Vor- und Nachteile von Trennkost Ernährung. Was bringt es? Kann es schaden? Fragen und Antworten zum Thema Trennkost

Vorteile der Trennkost

Dank schnellem Durchlauf der vereinbaren Produkte durch den Verdauungstrakt geschehen im Organismus keine Fäulnis- und Gärungsprozesse, wobei die Intoxikation des Körpers verringert wird. Das Allgemeinbefinden beim Umstieg auf eine Trennkostdiät verbessert sich, das Gewicht reduziert sich allmählich. Das Ergebnis einer solchen Diät zeigt sich in der Regel als stabil, insbesondere wenn man sie über einen längeren Zeitraum anwendet. Gesund und förderlich ist die Trennkostdiät insbesondere bei den Magen-Darm-Störungen und Krankheiten.

Über die Gewichtsreduktion können Sie im Trennkost Erfahrungsbericht noch mehr lesen.

Nachteile der Trennkosternährung

Die Einhaltung dieser Diät bedarf man einer gewissen Willensstärke. Sich an die Trennkosternährung zu gewöhnen fällt vielen nicht leicht. Obwohl der Körper dabei alle notwendigen Stoffe für eine gesunde Funktionsweise erhält, leiden viele anfangs unter einem Hungergefühl. Die Mahlzeiten enthalten ganz andere Zusammensetzungen und der Körper hat während der Umstellungsphase das Gefühl „etwas fehle“.

Zudem halten nicht alle Mediziner Trennkost für gesund bzw. notwendig für eine gesunde Ernährung. Nach Meinung einiger Ernährungswissenschaftler ist die Anwendung dieser Ernährungsmethode eine künstliche Manipulation der normalen Verdauung. Die Theorie die hinter der Trennkost steht ist schon über 100 Jahre alt und wurde zu einer Zeit verfasst, in der man die mikro-biologischen Verdauungsvorgänge noch nicht so genau kannte wie heute.

Ein Argument der Trennkost Gegner ist die These das sich der Mensch seit seinem Entstehen als biologische Art immer mit Mischkost ernährt hat. Ein anderes, das die Natur selbst unseren Verdauungstrakt für gemischte Produkte ausgerichtet hat.

Aber was ist nun richtig?

Diese Frage müssen Sie natürlich für Sich selbst entscheiden, deswegen überlegen wir zuerst Schritt für Schritt, bevor wir uns eine Meinung bilden:

  • Wenn man über einen längeren Zeitraum den Regeln der Trennkost folgt, „verlernen“ die Verdauungsorgane mit solch seltsamen Gerichten wie Pizza oder Burgern zurecht zu kommen, ein Indiz für die Anpassungsfähigkeit des Menschen auch auf schlechte äußere und innere Einflüsse.
  • Gemischte Mahlzeiten aus Kantinen und insbesondere Fertigwaren werden vom Körper mit Trägheit und einem schwerem Bauch bzw. Verdauungsquerelen bestraft – wenn „Mensch“ nur besser gelernt hätte auf seinen Körper zu hören… solche Signale würden vielleicht endilch nicht mehr als „Mittagsmüdigkeit“ fehlinterpretiert …
  • Die heutige Ernährung in unsere Gesellschaft ist von Überfluß geprägt. Wer sich mit Trennkost ernährt wird spüren, das der Körper zum Beispiel Fleisch nur selten bis gar nicht „verlangt“. Früher hatten Menschen aufgrund der Umstände einfach nicht die Möglichkeit dauernd falsche Nahrungsmittelkombinationen zu sich zu nehmen. Fleisch gab es selten und Produkte aus dem Eigenanbau oder nahgelegenen Höfen standen im Vordergrund.
    Selbst wenn man also „gemischt“ hat, waren es natürliche Produkte aus gesunden Böden, Tiere aus kleinen Herden, keine Zuchthausgewächse oder Mastschweine – Vergleiche mit früheren Zeiten sollten vorsichtig formuliert werden.

Und was man nicht vergessen sollte:

  • Das Essen aus dem Supermarkt und der großen Nahrungsmittelkonzerne wird verseucht mit Geschmacksverstärkern, die den Körper manipulativ zu mehr Appetit und Konsum anregen. Nach Süßem will man Herzhaftes, nach Salzigem was Fettiges… Wer Trennkost probiert, wird feststellen, das man plötzlich keine Lust mehr auf Kreationen wie Cola, Chips und Schokolade hat und nachdem man satt ist auch nichts mehr will.
  • Ärzte und Lobbyisten arbeiten Hand in Hand. Stellen Sie sich mal vor, jeder würde sich gesund ernähren, Kinder nicht mit Chips vor dem Fernseher sitzen und Gerichte wie Schnitzel mit Pommes und Majo schlichtweg nicht existieren. Dazu eine Gesellschaft die sich auf gut wirksame Hausrezepte verlässt, Ärzte nur in ernsten Fällen  aufgesucht werden, Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Sodbrennen, Kinderdiabetes … kaum bis gar nicht auftreten. Wieviele Menschen in tausenden von Arztpraxen, Pharmakonzernen und angelehnten Industriezweigen würden sich neu orientieren müssen? Handfeste wirtschaftliche Interessen spielen eine Rolle in den meisten Forschungsergebnissen, nicht die Frage was für UNS am besten ist.

Deswegen: Trauen Sich sich, testen Sie Trennkost und hören Sie auf Ihren eigenen Körper. Er wird Ihnen mitteilen, ob es gesund und gut bekömmlich ist.

Hallo! Ich bin Martin, liebe Essen und Kochen, interessiere mich für Ernährung, Gesundheit, Diäten und Sport, schreibe gerne und teile meine Erfahrungen auf dieser Seite mit Dir :)

2 Comments

  1. Pingback: (Haysche) Trennkost

  2. Meyer, Wolfgang

    28. September 2016 at 10:48

    Die geschilderten Ausführungen sind m.E. alle richtig. Ich betreibe seit
    Jahren Trennkost -vor allem i.S. Ernährung, Bewegung…-. Ich habe meine sehr pos. Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln können. Die Nicht-anwender
    der Trennkost wissen gar nicht, was Ihnen entgeht, wenn sie sich nach der „Trennkost“ nicht ständig ernähren. Dies gilt auch sehr auf Aromen. Ich selbst ernähre mich seit Jahren vollkommen zucker, mehl, milch (produkte)frei sowie fleischarm, und habe meine sehr positiven Erfahrungen mit zuvor „allem“ geschriebenen machen können. Die
    „Trennkost“ wird von mir sehr!! empfohlen.

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