Von Trennkost und basischer Ernährung

By  |  0 Comments

Trennkost liegt aktuell wieder voll im Trend und kann bei konsequenter Anwendung helfen Beschwerden zu lindern und den Weg zurück zu einem gesunden Essverhalten ebnen.

Entwickelt wurde die Diät von dem amerikanischen Arzt Dr. Howard Hay vor etwa 75 Jahren und war ursprünglich zur Linderung von Stoffwechsel-Erkrankungen gedacht. Hinter der Trennkost-Diät steht die These, dass der menschliche Körper eiweiß- und kohlehydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig verarbeiten kann und deswegen bestimmte Lebensmittelgruppen in Kombination nicht ideal für die Verdauung sind, da der Körper sonst übersäuert.

Basische Ernährung ist sehr hilfreich

Und genau hier setzt die basische Ernährung an. Denn für sie spielt das Gleichgewicht im Säure-Base-Haushalt des Körpers eine entscheidende Rolle. Unter dem Säure-Base-Haushalt versteht man die Selbstregulierungsfunktion des menschlichen Körpers, die allerdings durch die heutigen Lebensmittel stark ins Ungleichgewicht gebracht wird. Denn unsere Lebensmittel enthalten oft überflüssige oder sogar für den Körper schädliche Stoffe, die zu einer höheren Säureproduktion führen und so körperliche Beschwerden oder Krankheiten hervorrufen können. Das Ziel einer basischen Ernährung ist also die Überproduktion von Säure einzudämmen sowie überschüssige Säure zu neutralisieren, um so den pH-Wert des Körpers neutral zu halten.

Welche Lebensmittel gehören zu einer basischen Ernährung?

Auch hier werden Lebensmittel in bestimmte Gruppierungen unterteilt, doch hauptsächlich geht es um säurehaltige und basische Lebensmittel. Zu den basischen Lebensmitteln zählen beispielsweise Kartoffeln, Bohnen, Rote Bete, Avocado und Banane aber auch Pilze, Obst, Milch und Rüben. Säurehaltige Lebensmittel sind zu vermeiden oder nur selten im Speiseplan aufzunehmen. Hierzu gehören Fleisch, Fisch und Milchprodukte aber auch Brot, Butter, Sahne und Nüsse. Doch das heißt nicht, dass man diese Lebensmittel, die ja Bestandteile einer normaler Ernährung sind und teilweise zu den Grundnahrungsmitteln gehören, weg lassen oder gar ganz drauf verzichten muss. Man sollte aber die eiweißreiche Kost etwas einschränken und hauptsächlich naturbelassene und industriell unbehandelte Obst- und Gemüsesorten verzehren, da diese die für den Körper und die Verdauung benötigten Spurenelemente und Mineralstoffe noch enthalten. Im besten Fall orientiert man sich an der Faustregel einer ausgewogenen Ernährung, nach der man 2/3 basische und 1/3 säurehaltige Lebensmittel zu sich nehmen kann. Ein Vorteil dieser Diät ist unter anderem, dass man ihren Erfolgziemlich schnell messen kann, indem man den pH-Wert des eigenen Urins mit Hilfe eines Indikatorpapiers testet. Dieser Wert liegt bei einem ausgewogenen Säure-Base-Haushalt zwischen 7 und 7,5.

Ernährungsumstellung ist nicht so schwierig

Doch wer jetzt denkt, diese Diät schränkt einen in seinem Leben zu stark ein, der irrt. Natürlich muss man sich anfangs ein wenig mit den verschiedenen Lebensmittelgruppen auseinandersetzen, doch weiß man erst was wohin gehört, lässt sich diese Ernährungsumstellung ganz einfach in den eigenen Alltag eingliedern. Selbst das Speisen in Restaurants oder das Bestellen beim Heimservice stellt kein Problem dar. Lieferdienste bieten mittlerweile eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Speisen aus aller Welt an, sodass man auch mit basischer Ernährung dort das Richtige für sich finden kann (mehr Infos dazu finden Sie hier) In jedem Fall lohnt es sich, sich mit der basischen Ernährung etwas auseinander zu setzen, denn sie bewirkt langfristig ein eintretendes Wohlbefinden und Gleichgewicht des Körpers und der Verdauung.

Hallo! Ich bin Martin, liebe Essen und Kochen, interessiere mich für Ernährung, Gesundheit, Diäten und Sport, schreibe gerne und teile meine Erfahrungen auf dieser Seite mit Dir :)

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.